Was Menschen bewegt!

Das DELTA-Institut unternimmt sozialwissenschaftlich fundierte Forschung für die Praxis. Wir beobachten den sozialen, kulturellen und ökonomischen Wandel der Gesellschaft, verstehen und erklären die Bedeutungen und Auswirkungen für die Menschen in den verschiedenen Milieus und Lebensphasen und zeigen auf dieser Grundlage Wege zu Lösungen.

Sozialer Wandel ist Kennzeichen und Programm moderner Gesellschaften und findet in vielen Formen und Bereichen statt: Wandel von Werten, Lebensstilen, Lebensphasen, Lebensverläufen, Berufsfeldern, Informations- und Kommunikationstechnologien, ökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen u.a. Die sozialwissenschaftliche Kompetenz und Erfahrung des DELTA-Instituts liegt darin, diesen Wandel durch empirische Forschung zu erfassen, zu verstehen und zu messen – und die Auswirkungen auf das Alltagsleben und die Handlungsorientierungen der Menschen zu untersuchen. 

Jeder Wandel ist – in seinen unmittelbaren oder mittelbaren Auswirkungen – begleitet von Wechselwirkungen, Komplexität und Paradoxien. Diese frühzeitig zu erkennen, Haupt- und Nebenfolgen zu analysieren und für anstehende Entscheidungen strategisch zu berücksichtigen, ist elementar für Chancen und Risiken von Organisationen und Institutionen – und bestimmend für die Zukunft der Frauen und Männer sowie der Gesellschaft insgesamt.

Doch nicht alles ändert sich gleichzeitig: Wenn ein bestimmter Wandel festgestellt wird, zeigt sich zugleich, was (derzeit noch) stabil bleibt. Und oft ist ein Modernisierungsschub begleitet von der Renaissance schon bekannter Themen und Muster: Beispielsweise ist die aktuelle Konjunktur und neue Attraktivität der Themen Natur, Regionalität, Heimat, Rituale, die wir in allen Schichten und Milieus messen, kein nostalgischer Rückfall (in alte Zeiten), sondern wird modern verstanden und gelebt.

Semantik & Ästhetik: Wandel kündigt sich in oft unscheinbaren Verschiebungen in der Bedeutung von Worten, Argumenten und Bildern an und manifestiert sich an der Oberfläche der Alltagsästhetik. Kernkompetenz des DELTA-Instituts ist das Erkennen und Dechiffrieren der Signale und Symbole von Veränderung.

Ein besonderer Ansatz des DELTA-Instituts ist die Verbindung von

Milieu-Perspektive

  • aktuelle Gesellschaftsdiagnose und Zeitverlauf

Lebenslauf-Perspektive

  • objektive Lebensverläufe und subjektive Biographiemuster

Gender-Perspektive

  • Geschlechtsidentitäten und Rollenmuster von Frauen und Männern

Lebenswelten der Menschen verstehen:
Die Individualisierung und Pluralisierung unserer Gesellschaft bildet sich im aktuellen Gesellschaftsmodell der DELTA-Milieus® ab.

Welche Lebenslogik haben die Menschen in den verschiedenen Milieus?

Wie verändern sich Milieus durch den kulturellen, technologischen, sozialen und ökonomischen Wandel?

Lebensverläufe der Menschen erklären:

"Wandern" die Menschen im Verlauf ihres Lebens durch verschiedene Milieus: Gibt es Muster und Pfade?

Welche Lebensentwürfe und Lebensverlaufsperspektiven haben die Menschen in den verschiedenen Milieus?

Geschlechtsspezifische Milieuprägungen und Lebensverläufe identifizieren:
Frauen und Männer haben unterschiedliche Lebensverläufe und Biographiemuster. Im Prozess der Individualierung und Pluralisierung von Lebensauffassungen, Lebensweisen und Lebensverläufen gibt es bei Frauen und Männern – auch innerhalb eines Milieus – unterschiedliche Auffassungen und Praxen, Strukturen und Kulturen, Chancen und Risiken. 

Welche Lebensauffassungen und Lebensentwürfe haben Frauen und Männer aus demselben Milieu und aus unterschiedlichen Milieus? Wie verändern sich diese Lebensauffassungen und Lebensentwürfe in den einzelnen Lebensphasen?

Welche Stationen und Übergänge gibt es in den jeweiligen Lebensverläufen von Frauen und Männern, und mit welchen Chancen und Risiken (Neben- und Spätfolgen) sind diese verbunden?

In welcher Weise unterscheiden sich die ästhetischen und medialen Vorlieben sowie die Kommunikationsstile von Frauen und Männern (auch innerhalb eines Milieus)?